Region

Unser Standort – regional und global vernetzt

TDDK - Werksgelände

TDDK – Werksgelände

Bernsdorf - Stadtwappen

Bernsdorf – Stadtwappen

Bernsdorf - Zollhaus

Bernsdorf – Zollhaus


Als ein Tochterunternehmen der Toyota Industries Corporation und der Denso Corporation gehört die TD Deutsche Klimakompressor GmbH (TDDK) zu einem der weltweit führenden Automobilzulieferer. Im August 1998 entschieden wir uns für die Errichtung eines modernen Werkes in Straßgräbchen, in der Nähe der Lessingstadt Kamenz im Freistaat Sachsen knapp eine Autostunde von Dresden entfernt, um den wachsenden Kreis unserer Abnehmer in Deutschland und Europa besser beliefern zu können.

Idyllisch gelegen am Rande der Oberlausitz ist Straßgräbchen mittlerweile ein Teil der Stadt Bernsdorf. Den auf gegenseitige Akzeptanz und Unterstützung setzenden Umgang miteinander pflegen wir auch in unseren Außenbeziehungen. Als bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Lausitzregion stehen wir zu unserer sozialen Verantwortung für die Entwicklung von Kommune und Gesellschaft. Enge Kontakte zur ansässigen Bevölkerung und den regionalen Entscheidungsträgern schaffen ein vertrauensvolles Klima, in dem unser Unternehmen und das Umfeld weiter gedeihen.

Bernsdorf: Die Stadt mit dem Bär

(Beitrag aus unserer Firmenzeitschrift „TDDK ECHO“)

Die erste gesicherte Nachricht über Bernsdorf stammt aus dem Jahre 1310. Damals war es noch ein wendisches Dorf mit dem Namen „Njedzichow“, was sinngemäß übersetzt heißt: Honigesser oder Bär. So ist Bernsdorf zu seinem Namen und seinem Wappentier gekommen.

Bernsdorf hat eine umfangreiche historisch gewachsene Industrie. Bereits um 1845 wurde begonnen, in der Bernsdorfer Ludwigshütte Glas zu produzieren. Dieses wurde von den Gebrüdern Hoffmann seit 1863 in der „Alten Hütte “ weitergeführt. Um 1890 erlangten die Bernsdorfer Glaserzeugnisse Weltruf und wurden in viele Länder geliefert. Heute lässt Jägermeister in Bernbruch seine Flaschen in Bernsdorf gießen.

Der Grundstein für die Bernsdorfer Industrie wurde aber schon 1788 gelegt, mit der Errichtung eines Hochofens für Raseneisenerz, welches in der näheren Umgebung abgebaut wurde. Das bekannteste Erzeugnis der Bernsdorfer Eisenwerker wurde 1853 der König-Friedrich-August-Turm auf dem Löbauer Berg, dessen Gussteile hier hergestellt wurden.

Der Hütteningenieur Dudek begründete 1870 in der alten Ludwigshütte die Zinkweißproduktion, welche sich zum Alleinproduzenten in der DDR entwickelte.

Als im Jahre 1874 die Bahnstrecke Senftenberg Kamenz eröffnet wurde, erweiterte diese auch die Infrastruktur von Bernsdorf. Seitdem stieg die Einwohnerzahl stetig an. Am 18. September 1968 erhielt Bernsdorf das Stadtrecht. Über die Hälfte der Grundfläche der Stadt ist von Wäldern überzogen und mit Seen durchsetzt.

Einer davon ist das Waldbad, das sich zum Naherholungsgebiet mit Bungalowsiedlungen, Campingplatz und Gastronomie entwickelt hat. Unweit des Waldbades liegt der Blaue See mit dem Grethe-Weiser-Haus. Dieses gehörte der berühmten Ufa-Schauspielerin.

Um sich in seiner Freizeit aktiv zu beschäftigen, gibt es ein reges Vereinsleben in Bernsdorf. Neben der TSG Bernsdorf mit seinen Untersektionen gibt es einen Schützenverein, Angelverein, den Bernsdorfer Karnevals-Club und viele mehr.

Eine weitere Auflistung der Vereine und Aktuelles über Straßgräbchen und Bernsdorf finden Sie auf der jeweiligen Internetpräsenz: